Gibt es Vorgaben, wie die berufspädagogische Zusatzqualifikation von mindestens 300 Stunden und die berufspädagogische Fortbildung von mindestens 24 Stunden pro Jahr gestaltet sein müssen?

Berlin:

Die im Land Berlin geltende Handreichung über die “Berufspädagogische Zusatzqualifikation von Gesundheits- und (Kinder-)KrankenpflegerInnen sowie AltenpflegerInnen” wurde für den Bereich der Ausbildung zur Pflegefachkraft unter Beteiligung einer Arbeitsgruppe aktualisiert. Die Handreichung wurde an die rechtlichen Anforderungen des Pflegeberufegesetzes (PflBG) und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (PflAPrV) angepasst.

Die Handreichung über die Berufspädagogische Zusatzqualifikation und jährliche Fortbildung von Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern für die Pflegeberufe wird ab dem 1. Januar 2020 im Land Berlin Anwendung finden.

Perspektivisch ist vorgesehen, die Qualifizierung der Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter im Wege einer Rechtsverordnung unter inhaltlicher Beteiligung der Fachöffentlichkeit zu regeln. Die vorliegende Handreichung findet für den Übergangszeitraum ab dem 1. Januar 2020 bis zum Erlass der entsprechenden Verordnung Anwendung.

Für die Regelung der hochschulischen Ausbildung ist die Senatskanzlei, Bereich Wissenschft und Forschung, zuständig.

Brandenburg:

Im Land Brandenburg wurde von der Neksa-Arbeitsgruppe PA-Modellcurriculum ein „Modelcurriculum für die berufspädagogische Zusatzqualifikation zur Praxisanleiterin / zum Praxisanleiter und die berufspädagogische Fortbildung für Praxisanleitende“ entwickelt.
Die curriculare Arbeit orientiert sich an das PflBG, die PflAPrV sowie die Rahmenpläne der Fachkommission nach § 53 PflBG und der Fachqualifikationsrahmen Pflegedidaktik