Was bedeutet die Festlegung von vorbehaltenen Tätigkeiten?

§ 4 Pflegeberufegesetz (PflBG) regelt für den Pflegebereich erstmals bestimmte berufliche Tätigkeiten, die dem Pflegeberuf nach dem Pflegeberufegesetz vorbehalten sind. Dies sind die Erhebung und Feststellung des individuellen Pflegebedarfs, die Organisation, Gestaltung und Steuerung des Pflegeprozesses sowie die Analyse, Evaluation, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege. Der Arbeitgeber darf Personen, die keine Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung nach dem Pflegeberufegesetz haben oder deren Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung ruht, die in § 4 PflBG aufgeführten Aufgaben weder übertragen noch die Durchführung dieser Aufgaben durch diese Personen dulden.