Wem muss ich die Fortbildung nachweisen?

Berlin:

Die Fortbildungsnachweise sind zum einen dem Arbeitgeber und zum anderen ggf. der Pflegeschule, mit der ein Kooperationsvertrag besteht, nachzuweisen.
Des Weiteren wird im Rahmen der staatlichen Prüfung durch das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) überprüft, ob die Praxisanleiterin oder der Praxisanleiter, die oder der die praktische Prüfung abnimmt, die erforderlichen Qualifikationen erfüllt.
Im Rahmen der Erarbeitung der Ausführungsverordnung zum Gesundheitsschulanerkennungsgesetz werden weitere neue Regelungen bezüglich des Nachweises der Fortbildung getroffen. Diese werden nach Verkündung der Verordnung entsprechend veröffentlicht.

Brandenburg:

Im Land Brandenburg ist der Nachweis über die berufspädagogische Zusatzqualifikation von Praxisanleiterinnen und -anleitern einmalig je Praxisanleitenden auszufüllen und der Nachweis über die berufspädagogische Fortbildung jährlich bei dem Arbeitgeber (Träger der praktischen Ausbildung bzw. Kooperationspartner) vorzulegen. Auf Nachfrage sind die Nachweise ebenso gegenüber dem Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) des Landes Brandenburg vorzulegen. Der Nachweis an die Behörde erfolgt im Rahmen der Schulaufsicht vor Ort bei den Pflegeschulen bzw. ggf. durch stichprobenartige Prüfungen bei den an der praktischen Ausbildung beteiligten Einrichtungen.