Wie berechnet sich der individuelle Umlagebetrag?

Krankenhäuser

Die zuständige Stelle setzt den von den Parteien nach § 18 Abs. 1 S.2 KHG vereinbarten Ausbildungszuschlag oder des Teilbetrages und den monatlichen Umlagebetrag, der sich aus der Multiplikation des Ausbildungszuschlags oder des Teilbetrags mit der voraussichtlichen Zahl der voll- und teilstationären Fälle des Krankenhauses ergibt, fest (§ 33 Abs. 3 PflBG).

Pflegeeinrichtungen

Der nach § 33 Abs. 1 Nr. 2 PflBG durch die Pflegeeinrichtungen aufzubringende Finanzierungsbedarf wird im Verhältnis der in den Sektoren (voll- und teilstationär und ambulant) beschäftigten und eingesetzten Pflegefachkräfte zur Gesamtzahl der Pflegefachkräfte auf die Sektoren aufgeteilt. Bei ambulanten Pflegeeinrichtungen wird bei dieser Aufteilung nur der Anteil an Pflegefachkräften berücksichtigt, der auf Pflegeleistungen nach SGB XI entfällt.

Der auf die einzelne stationäre Einrichtung entfallende Anteil an dem für den stationären Sektor ermittelten Betrag bemisst sich nach dem Verhältnis der nach den geltenden Vergütungsvereinbarungen für die Einrichtung zum 1. Mai des Festsetzungsjahres vorzuhaltenden Pflegefachkräfte nach Vollzeitäquivalenten zu der Gesamtzahl der vereinbarten Pflegefachkräfte nach Vollzeitäquivalenten im stationären Sektor zum selben Zeitpunkt.

Der auf die einzelne ambulante Einrichtung entfallende Anteil an dem für den ambulanten Sektor ermittelten Betrag bemisst sich nach dem Verhältnis der in den 12 Monaten vor dem 1. Januar des Festsetzungsjahres von der jeweiligen Einrichtung nach SGB XI entsprechend abgerechneter Punkte oder Zeitwerte zur Gesamtzahl der Punkte oder Zeitwerte im ambulanten Sektor im selben Zeitraum.