Wird es auch künftig eine Fehlzeitenregelung geben?

Auf die Dauer der Ausbildung werden angerechnet (§ 13 Abs. 1 PflBG):

  1. Urlaub, einschließlich Bildungsurlaub oder Ferien,
  2. Fehlzeiten aufgrund mutterschutzrechtlicher Beschäftigungsverbote bei Auszubildenden, die einschließlich der Fehlzeiten nach Nr. 3 eine Gesamtdauer von 14 Wochen nicht überschreiten,
  3. Fehlzeiten wegen Krankheit oder aus anderen, von der Auszubildenden oder dem Auszubildenden nicht zu vertreten Gründen
    • bis zu 10 Prozent der Stunden des theoretischen und praktischen Unterrichts sowie
    • bis zu 10 Prozent der Stunden der praktischen Ausbildung

Hierbei ist nach Maßgabe der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zu beachten, dass die Fehlzeiten bei der Absolvierung eines Pflichteinsatzes in der praktischen Ausbildung 25 Prozent der für diesen Pflichteinsatz vorgesehenen Stundenzahl nicht überschritten werden dürfen. Dadurch wird sichergestellt, dass genügend Anteile für einen erfolgreichen Abschluss des betreffenden Pflichteinsatzes absolviert wurden. Urlaub ist in der unterrichtsfreien Zeit zu gewähren (§ 1 Abs. 4 PflAPrV).